Chronik


Und auch das Jahr 2017 wurde dann gleich von einer Reihe von Veränderungen gezeichnet.

Zwar begann das Jahr mit der Ray Cooney-Komödie “Wie wär´s denn, Mrs Markham” nur wie üblich gewohnt turbulent, aber das sollte erst der Anfang gewesen sein.

Unser Nachwuchs ließ sich in diesem Jahr nämlich nicht mehr auf nur ein Stück begrenzen, sondern drängte dermaßen vehement voran, dass gleich zwei Stücke inszeniert werden konnten: Neben dem “Geist im Rathaus”, bei dem dem deutschen Beamtentum ein “Loblied” gesungen wurde, gab es dann in der Märchen-Parodie “7 Zwerge suchen zu sofort…” schwere Personalprobleme im Märchenwald.

Im Sommer ging es dann mit zwei neuen Regisseuren in die Saisonvorbereitung, was nach der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mir Claus Martin, einige Veränderungen und neue Herausforderungen mit sich brachte.

Aber sowohl Poyraz Turkay – mit seiner Inszenierung von “Der Räuber Hotzenplotz” (von Otfried Preussler) – als auch Hermann Höcker – mit der 70er-Jahr-Revue “Schlager lügen nicht” (von Thomas Schiffmann) – zeigten sich den Erwartungen mehr als gewachsen. Und aufgrund des überwältigen Erfolges insbesondere des Abendstücks konnten wir im Spielsommer 2017 den besten Zuschauerschnitt der letzten Jahrzehnte verzeichnen.

Seinen Abschluss fand das Jahr dann in der Durchführung der Verbandstagung des VDF in Lübbecke, welche in Kooperation der drei Mühlenkreisbühnen Kahle Wart, Porta und Nettelstedt ausgerichtet worden war und zeigte, das die Freilichtbühnen im Mühlenkreis weiterhin einen lebendigen und prägenden Teil des kulturellen Lebens der Region darstellen.