Chronik


„Der Diener zweier Herren“ im Jahr 1958 war zweifelsohne nicht nur durch das Spiel des Hauptdarstellers Willi Arning eine beeindruckende Aufführung. Der Bühne wurden durch Brücken, Bogenornamente, Markisen und Lampen italienisches Flair gegeben.

Szene aus „Der Diener zweier Herren“. Hier mit Willi Arning und Ilse Thie.

 

1959 wurde das Stück „Der Diener zweier Herren“ als Abendaufführung weitergespielt und durch eine Neufassung vor „Die Jungfrau von Orleans“ mit Marianne Lübbert in der Titelrolle ergänzt. In Anknüpfung an den Goldoni-Erfolg des Vorjahres wählte man für 1960 „Die Heiratslustigen von Nestroy“. Diese „Posse mit Gesang” ist auch unter dem Titel „Einen Jux will er sich machen” bekannt. Im Jahre 1961 wurde wieder ein größeres Volksstück, nämlich „Die Pfingstorgel“, ausgewählt.

In der Vorbereitungsphase zum Spielsommer 1962 verstarb am 3. Februar Karl Meyer-Spelbrink. Damit hatte die Spielgemeinde ihren Gründer und unermüdlichen Organisator, ihren langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden verloren. Es war wieder eine große Lücke entstanden. Der Verlust der beiden Vereinsmanager Korte und Meyer-Spelbrink war schmerzlich. Dennoch ging es weiter. Unter dem Vorsitz von Friedrich Schwarze, Uwe Hucke als stellvertretenden Vorsitzenden, Hans Zachariat als Geschäftsführer und Dr. Hermann Schultze als Spielleiter setzte man das Werk fort und inszenierte im Spielsommer 1962 das Stück „Der Hauptmann von Köpenick“. In der Hauptrolle des Schusters Voigt wird Ernst Schwarze unvergessen bleiben.