Chronik


2014 startete mit “Ein Schlüssel für zwei” gewöhnt turbulent in die Spielzeit.

Im Anschluss bewiesen dann die NeFreTes, dass sie auch der Eigenregie  von Ilka Kottkamp in der Lage sind, ein beeindruckendes Jugendstück auf die Bühne zu zaubern. Das Musical “Löwenherz – Leona und das magische Amulett” nahmen in drei ausverkauften Vorstellungen (und einer bereits gut besuchten Generalprobe, bei der ein Klappstuhl in besonderer Erinnerung bleiben wird) das Publikum mit auf eine Zeitreise aus dem Mittelalter in die Neuzeit und wieder zurück. Das Publikum fand die Aufführungen “Affengeil” und der kollektive spitze Begeisterungsschrei des überwiegend weiblichen Ensembles nach dem letzten Vorhang, der der unvermeidlichen “Zugabe” in Form des Titelliedes folgte, wird vielen als Ausdruck der überwältigen Spielfreude unseres Nachwuchs in Erinnerung bleiben.

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Der Sommer stand dann ganz im Zeichen des Regisseurs Claus Martin, der nicht nur im Familienstück sein Musical “Nils Holgersson” auf die Bühne brachte, sondern bei der Inszenierung von Agatha Christie´s “Und dann gab´s keines mehr” zeigt, dass er nicht nur das Musik-Theater, sondern auch spannende Krimis mitreißende auf die Bühne bringen kann. Und so sorgten an einigen Abenden nicht nur die kühle Abendluft , sondern auch die dichte und intensive Inszenierung der Morde an 10 Menschen auf einer ansonsten menschenleeren Insel für Gänsehaut.

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Zur Abwechslung zeigten dann an einem (nachmittags noch verregneten) Freitag die NeFreTes, dass sie nicht nur auf der kleinen Innenbühne, sondern auch auf der großen Außenbühne ihr “Löwenherz” zeigen können. Und dank der neu angeschafften Pyro-Mörser wurden auch die Zeitensprünge etwas größere Knalleffekte als noch im Februar im Innentheater.